BuchbindeSet nach historischem Vorbild
Der Kopert-Einband – das flexible Gebrauchsbuch zum Selberbinden
Der Kopert-Einband gehört zu den ältesten Einbandformen für Bücher des täglichen Gebrauchs. Schon im Mittelalter nutzen Klöster, Gelehrte und Kanzleien diese Einbandtechnik, um darin Register, Rechnungen, Notizen und viele mehr aufzuschreiben. Statt eines fester Einband umschließt ein biegsamer weicher Lederumschlag den Buchblock, eine Klappe verschießt das Buch und schützt die Seiten. Die Buchlagen wurden ohne Klebstoff direkt durch das Einbandmaterial mit einer Langstichheftung hindurch geheftet. Jede Lage wird dabei einzeln in den Einband geheftet und die Lagen sind untereinander nicht verbunden.
Was heute der Schreibblock ist, war damals der Kopert-Einband. Ein Einband der Notizen und Informationen aufnahm. Wenn eine Lage vollgeschrieben war, konnte diese aus dem Kopert-Einband herausgetrennt und zu einem Sammelband gebunden werden. Neue Lagen wurden einfach mit einem speziellem Langstich wieder eingeheftet.
Ihr persönlicher Kopert-Einband
Nutzen Sie den Kopert-Einband als flexibles Skizzen-, Notiz,- oder Tagebuch. Dabei können Sie z.B. jede der fünf Lagen einem eigenen Thema zuordnen, etwa Skizzen, Texte oder Entwürfe. Ist eine Lage gefüllt, trennen Sie diese heraus und heften an derselben Stelle eine neue ein. Die gefüllten Lagen ordnen Sie nach Themen und sammeln sie zu eigenen Bänden.
Skizzenbuch: Inhalt des Sets
Ausführliche Anleitung, Ledereinband, zwei Lederstreifen, fünf Lagen je 8 Seiten aus Zeichenpapier 200 g (blank),
5 m gewachster Buchbindezwirn, ein Verschlussriemen aus Leder
Format: Einband 19,5 cm hoch, Lagen 14 × 19 cm
Notiz- oder Tagebuch: Inhalt des Sets
Ausführliche Anleitung, Ledereinband, zwei Lederstreifen, sechs Lagen je 16 Seiten aus 170 g Schreibpapier (blank),
5 m gewachster Buchbindezwirn, ein Verschlussriemen aus Leder
Format: Einband 19,5 cm hoch, Lagen 14 × 19 cm
Zusätzlich benötigt: stumpfe Nähnadel, Schere.